Tamakun Ichiban: 1997

…What previously happened…

Es ist 1997.
Die Sonde Pathfinder mit dem Geländewagen Sojourner landet auf dem Mars. In Honolulu wird das erste geklonte Nagetier, die Maus Cumulina, geboren.

Tamagotchis sind indessen in privaten Haushalten, Bildungseinrichtungen und im öffentlichem Transport zu finden, oft von ihren Anwendern im Geheimen verdeckt geführt. Man entschuldigt sich auf Toiletten und in Nebenzimmer, um die Gelüste der virtuellen Lebensformen unerkannt zu befriedigen. Aufgrund hoher Absatzzahlen wird Serie um Serie aus den Produktionszentren Bandais in Taitô, Tokyo, ausgestoßen. „Der Computer lebt, es lebe das Ei!“ berichtet das WDR in der Aktuellen Stunde am 17. Mai 1997 auch in Deutschland.
In 99 von 100 Fällen beträgt die Lebenszeit der Kreaturen aber nur wenige Wochen. Durch Nachlässigkeit und durch soziale Bindungen ihrer Wirte gelingt es weltweit nur ca. 16.000 Nutzern, das kontinuierliche Fortbestehen ihrer Kreaturen über 6 Monate hinweg zu sichern. Nur 5500 überleben das erste Jahr. Am 8. Oktober 1997 beträgt ihre Zahl nur noch 369.

Doch sie waren nie die einzigen.
Innerhalb der Sicherheitszentralen Bandais weiß nur eine Handvoll hochrangiger Wissenschaftler von der Existenz einer geheimen Kontrollgruppe, die von Aki Maita in einem nordjapanischen Labor der Tochigi-Präfektur simultan ins Leben gerufen wurde. Die sechs Kreaturen tragen die Namen Tamakun Ichiban, Niban, Sanban, Yonban, Goban und Rokuban.

Und dies ist ihre Geschichte.

Fortsetzung morgen....

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