KOMMZ – Nilkheimer Parkfest, Aschaffenburg 07.-09. August 2026
“Unterm Strich sind aus den meisten von uns doch noch ganz anständige Menschen geworden.” (KOMMZ-Urgestein)
50 KOMMZ, 50 Jahre KOMMZ: durch drei Generationen hindurch 50 mal Handarbeit! Sichtbar gemacht hier in unserer Ausstellung mit vielen dutzend Exponaten in allen möglichen Medienformen. Wir sind “Die Kastenwesen e.V.,” ein Performance-und Kreativ-Kollektiv, mit vielen Mitgliedern, die schon seit der Schulzeit in den 2000ern jährlich zum KOMMZ pilgern. Zum großen Jubliläum haben wir im August 2025 mit hunderten von Kommzler*innen gequasselt, von den Urgesteinen bis zu den Ersthelfer*innen, sie porträtiert, interviewt, Geschichten aus der Nase gezogen und dabei so manche Bierchen umgelagert. Aus all diesen Gesprächen sind über ein Jahr hinweg Comics und Theatertexte, Audio-Clips und Wordclouds, Songtexte und Lexikonartikel entstanden. Zum Hören, Sagen und Hörensagen von 5 Jahrzehnten KOMMZ.
Unsere Produktionen findet ihr als rund 45 Satelliten über den ganzen Park versteckt: einfach die dortigen QR-Codes scannen, um unsere “versteckten Ostereier” zu den jeweiligen Locations und ihren Geschichten zu entdecken. Die meisten unserer gesammelten Erinnerungen findet ihr aber hier in diesem Raum, um den langen Zeitstrahl 1975–2025 herum. Hier sind die handgezeichneten Portraits all der Gesichter und Nasen angebracht, die seit fünf Jahrzehnten den Nilkheimer Park beleben, jeweils an dem Jahr, das sie als ihr “erstes Kommz” bezeichnen.
Ganz wichtig: für die historische Wahrheit mögen andere zuständig sein. Hier ist alles nur anekdotisch, erinnert – Hörensagen und Zuruf! Daher: Ergänzungen, Korrekturen und Widerworte können jederzeit über unsere Schreibmaschinen aufgenommen und ergänzt werden, sprecht uns einfach darauf an! Kommt auch zu unseren wechselnden Kurz-Aufführungen und Präsentationen:
Fr 17 Uhr: 50 KOMMZ im Kasten: Vernissage Sa 14 Uhr: 50 KOMMZ im Kasten: Der Zeitreisekrug So 13 Uhr: 50 KOMMZ im Kasten: Jahresringe
Beteiligte Kastenwesen: Johanna Griebel, Dorothea Schmans, Kilian Wilde, Lukas Wilde, Manuel Fahr, Philip Dreher, Ute Münch, Vera Ferber
Fest für Vielfalt 2025/26, Volksfestplatz Aschaffenburg
Ein Termin auf dem Amt löst viele Gefühle aus, nur meist keine guten. Doch Die Kastenwesen ändern die Spielregeln und stellten sie beim Fest für Vielfalt 2025/26 auf den Kopf, indem sie die weltweit erste Filiale des Amts für Gefühle und Zusammenhalt öffneten. Bitte erstmal eine Nummer ziehen!
Im Laufe der jeweils drei Fest-Tage 2025/2026 wurden in beiden Aufführungen über einhundert Gefühlsausweise ausgestellt, den sich die Besuchenden ans Revers heften und dadurch ihr ganz individuelles Gefühlsspektrum sowie ihren momentanen Gefühlszustand mitteilen konnten. Nachdem man einen solchen Ausweis erhalten hatte, konnte man noch viel tiefer in die Welt der Emotionen eintauchen: Wer von einem nicht so guten Gefühl hin zu einem anderen kommen wollte, wurde dabei von der Servicestelle für Gefühlswandel (2025/2026) unterstützt. In der Abteilung für emotionale Visualisierung (2025/2026) wurden Gefühle in gezeichnete Bildwelten übertragen, während im Gefühlsarchiv (2025) Akten zu diversen Emotionen angelegt und stetig erweitert wurden. Wer an der Meldestelle (2025) Gefühle meldete, konnte darüber dann in einer der drei Ausgaben des Amtsblatts (2025) lesen, die im Laufe des Wochenendes erschienen. Und das Referat für Gefühlsvermessung (2025/2026) fertigte eine partizipative Wort- und Fotowolke an, die so nach und nach das emotionale Gefüge des Fests sichtbar machte. In 2026 gab es erstmals eine Eichstelle Musik, in der kollaborative Playlists zu verschiedenen Emotionen erstellt wurde, sowie ein Konsortium Lebensgefühl, das individuelle Erinnerungen in Songzeilen übersetzte.
Lebensgefühl 2026:
Aus einer kleinen Song-Vorlage und ganz vielen spannenden Unterhaltungen sind live und in Echtzeit zehn neue Strophen dazu entstanden, was eigentlich ein „Lebensgefühl“ ausmacht, wann man es hat, und woran man es erkennt – in der oft verklärten Vergangenheit oder, viel schwieriger, in den kleinen Routinen des Alltags. Danke an alle, die bei unseren Gesprächen dabei waren!
Gemeinsam mit 40 Besucher*innen haben wir an Spotify-Playlists gearbeitet, mit Songs, mit denen besonders viele Emotionen verknüpft sind – in verschiedenen Kategorien! Die nächsten Besucher*innen haben Einsicht genommen, geraten, umsortiert oder sonstwie daran weiter gefeilt. Hier die Links zu allen 6 Playlists (sortiert nach der Anzahl an Einfügungen) mit insgesamt 40 Songs:
Beteiligte Kastenwesen 2025: Andrea Bayer, Dorothea Schmans, Kilian Wilde, Lea Kiehlmeier, Manuel Fahr, Philip Dreher, Vera Ferber Beteiligte Kastenwesen 2026: Andrea Bayer, Johanna Griebel, Julian Bert, Kilian Wilde, Lukas Wilde, Philip Dreher
Das Performance- und Kreativprojekt “Im Kasten” hat an der Woche der pflegenden Angehörigen 2026 in Berlin/Neukölln angedockt, um die vielen Menschen sichtbar zu machen, die in häuslicher Umgebung Angehörige pflegen. Wir wollten dabei nicht nur die Verbindungen im Bezirk beleuchten sondern vor allem auch Eindrücke und Schnappschüsse aus deren Lebensrealitäten vermitteln, für alle, die sich darunter vielleicht nur ganz wenig vorstellen können.
Das Kreativ-Kollektiv unterhielt sich dafür zwei Stunden lang mit den pflegenden Angehörigen von Neukölln über die Frage:
“Sag mal, in was für einem Film sind wir denn hier gelandet?”
Was für einen Titel könnte Dein Leben als Film haben? Was für einen Soundtrack gibt es dazu? Was für eine Eröffnungsszene erwartet das Publikum? Was ist der dramatische Satz, den der Mann mit der dunklen Stimme im Trailer sagt? Welche berühmte Schauspielerin spielt Dich im Film, und wer Deinen Pappa? Wie sieht das Filmposter aus? Und was sagen die Kritiker und Filmzeitschriften darüber? Ist der Film ein Geheimtipp, oder will so etwas niemand sehen?
Und vielleicht vor allem: Wie wünscht man sich das Ende vor dem Abspann?
Hier haben wir alles dokumentiert, was für und in den zwei Stunden entstanden ist:
Nun reden ja einige Leute im Bekanntenkreis immer wieder mal über dieses seltsame Thema Meditation. Gelegentlich reden sie dabei aber in Rätseln. Kann man sich auch verständlich darüber austauschen? Worum es dabei eigentlich geht; was die Motivationen dahinter sind; und was man dabei eigentlich konkret macht? Torben und Lukas versuchen das mal und treffen sich nun ab und an online auf einen Kaffee oder Tee, um ihre sehr unterschiedlichen Wege und Zugänge zu dem Thema in kurzen Podcast-Zusammenschnitten zu teilen. Alle bisherigen Folgen findest Du hier.
Falls Du auch schon ein paar Meditationserfahrungen gesammelt hast (vielleicht auch ganz andere als wir) und Lust hättest, diese zu teilen und mit uns zu plaudern, würden wir uns sehr darüber freuen – melde Dich einfach bei uns (z.B. über Lukas.R.A.Wilde [ät] Gmail.com).
Updates zu unserem Podcast teilen wir übrigens auch über einen Telegram-Channel, in dem man auch weiter diskutieren kann, komm gerne dazu: https://t.me/+D6A9PxKEGipmYzky.
Frohsinnstraße Aschaffenburg, Mobilitätstag VCD Aschaffenburg-Miltenberg 20. September 2024, 13-18 Uhr
Das Performance-Kollektiv Die Kastenwesen e.V. hat Utopien in Kästen gepackt und Mitmach-Visionen für Alle dabei. An diesem Stand kann man konkret Hand und Schraubenzieher anlegen und sich beraten lassen, wie Fahrräder besser und sicherer werden. Gleichzeitig schaffen magische Zeichnungen und Konzepttexte aus euren Ideen und Visionen neue Realitäten. „Eine andere Welt ist denkbar – lasst uns mit einer kleinen Box beginnen!“
Entstanden ist dabei unter anderem die folgende, von Besucher*innen instruierte und von Kili umgesetzte Bildergalerie, wie Parkplätze besser genutzt werden könnten:
Zudem wurden die folgenden beiden interaktiven Text-Abenteuer („Stefans Multi-User-Parkplatz“) aus Besucher*inneneingaben von Stefan um- und weitergeschrieben:
SMUP #1:
Du siehst einen Parkplatz. Vier Kanten, zwei lang und zwei kurz. Der Parkplatz ist perfekt rechteckig. Die Fläche ist vollkommen grau und leer.
Was soll mit dem Parkplatz geschehen?
Jemand pflanzt Blumen
Etwas Farbe wäre schön
Bohrungen
Du siehst einen Parkplatz. Vier Kanten, zwei lang und zwei kurz. Der Parkplatz ist perfekt rechteckig. Rund um die Kanten sprießt und blüht es; Blüten unterschiedlichster Farben setzen sich gegen das Grau der umliegenden Straße ab.
Was soll mit dem Parkplatz geschehen?
Schwärme von Insekten breiten sich aus
Das Ganze wächst auf unglaubliche Dimensionen
Liegestühle
Du siehst einen Parkplatz. Vier Kanten, zwei lang und zwei kurz. Der Parkplatz ist perfekt rechteckig. Rund um die Kanten sprießt und blüht es; Blüten unterschiedlichster Farben setzen sich gegen das Grau der umliegenden Straße ab. Es dauert nicht lange und ein Summen setzt ein: Insekten, groß und klein schwärmen aus. Auf winzigen Beinen finden Farbtupfer Platz auf der Straße, vermischen sich zu Flecken, wachsen weiter.
Was soll mit dem Parkplatz geschehen?
Eine ganze Farblandschaft entsteht
Bäume und Grünflächen greifen auf die Gebäude über
Tiere siedeln sich an
Du siehst eine Parkfläche. Die ursprüngliche Größe kaum noch zu sehen. Er war einmal perfekt rechteckig. Rundum sprießt und blüht es; Blüten unterschiedlichster. Wo einmal graue Straße war, nun ein Farbenmeer. Es dauert nicht lange und ein Summen setzt ein: Insekten, groß und klein schwärmen aus. Auf winzigen Beinen finden Farbtupfer Platz auf der Straße, vermischen sich zu Flecken, wachsen weiter.
Von dort aus geht es weiter, Wurzeln brechen aus den Ritzen und erste Triebe setzen an; Blätter kommen heraus und wachsen auf unwahrscheinliche Größe. Ranken klettern an den Fassaden empor und ein dichtes Grün beginnt sich auszubreiten. Und in den Schatten neues Leben: Augenpaare spähen aus dem Dickicht, Pfoten tapsen ungesehen und schon bald spannt sich die erste Hängematte.
SMUP #2:
Du siehst einen Parkplatz. Vier Kanten, zwei lang und zwei kurz. Der Parkplatz ist perfekt rechteckig. Die Fläche ist vollkommen grau und leer.
Was soll mit dem Parkplatz geschehen?
Sandkasten
Rechtecke sind doof; mach mal Halbe
Bohrungen
Du siehst einen Parkplatz. Vier Kanten, zwei lang und zwei kurz. Der Parkplatz ist perfekt rechteckig. Auf der Fläche hat jemand eine Menge Sand ausgekippt und irgendjemand hat auch bereits angefangen, eine Burg zu errichten.
Was soll mit dem Parkplatz geschehen?
Die Burg braucht einen Burggraben
Ein Fluss breitet sich aus
Eine Pyramide entsteht im Sand
Du siehst einen Sandplatz. Er hatte mal vier Kanten, zwei lang und zwei kurz. Auf der Fläche hat jemand eine Menge Sand ausgekippt und irgendjemand hat auch bereits angefangen, eine Burg zu errichten. Wind bläst Staub über die Dünen und in der flimmernden Hitze ist die Spitze einer Pyramide zu erkennen.
Was soll mit dem Parkplatz geschehen?
Winzige Leute patrouillieren auf der Burgmauer
Ein Mann mit Schlapphut versucht die Pyramide zu plündern
Wir brauchen eine Oase
Du siehst einen Sandplatz. Er hatte mal vier Kanten, zwei lang und zwei kurz. Auf der Fläche hat jemand eine Menge Sand ausgekippt. Mitten in dem Sandkasten steht eine riesige Burg. Wind bläst Staub über die Dünen und in der flimmernden Hitze ist die Spitze einer Pyramide zu erkennen. Hinter den Zinnen der Burg sind winzige Personen zu erkennen, die auf- und ablaufen.
Ebenso winzige Menschen haben auf der Zugbrücke eine Reihe gebildet und warten auf Einlass. In der Ferne sind Karawanen zu erkennen, die winzige Waren auf Minikamelen transportieren. Ungesehen von alldem schleicht ein Mann mit Schlapphut im Schatten der Pyramide umher, bereit, ihr ihre Geheimnisse zu entlocken.
Fest für Vielfalt 2024, Volksfestplatz Aschaffenburg 19.-21. Juli 2024
Das Performance-Kollektiv Die Kastenwesen e.V. ist mit einem Forschungszelt zum Fest für Vielfalt 2024 gereist. Gemeinsam mit allen Besuchenden wurde hier spielerisch, performativ, spektakulär daran geforscht, was “Zuhause sein” eigentlich ausmacht. Woran erkennen wir Zuhause? Wie und wann sind wir Zuhause? Welche Alltagsgegenstände, Küchendüfte, Musikklänge oder Möbelgegenstände wecken ein Gefühl von Zuhause? Können wir Zuhause sehen, hören, riechen, schmecken, tasten, denken, fühlen? In verschiedenen interaktiven Stationen konnte Zuhause nachgespürt und nach wunderschönen, kontroversen, innovativen Thesen gesucht werden. Dabei entstand eine ständig weiter anwachsende Ausstellung aus Texten, Skizzen, Bildern, Cartoons und Klängen, die im Laufe des Fests jederzeit besucht werden konnte.
Highlights der spannendsten Ergebnisse und Erkenntnisse wurden hier in verschiedenen Nachproduktionen festgehalten.
Katalog (48S.): Flaschenpost vom Fest für Vielfalt 2024:
Außerdem hier noch einmal die 4 Songs in voller Länge und als Mp3-Dowloads, die während der Aufführung zum ersten mal geprobt wurden und/oder live aus dem Input entstanden sind:
Andrea Bayer, Dorothea Schmans, Johanna Griebel, Julian Bert, Kilian Wilde, Lukas Wilde, Manuel Fahr, Philip Dreher, Stefan Winter, Ute Münch, Vera Ferber
Fest für Vielfalt 2024, Volksfestplatz Aschaffenburg 19.-21. Juli 2024
Das Performance-Kollektiv Die Kastenwesen e.V. ist mit einem Forschungszelt zum Fest für Vielfalt 2024 gereist. Gemeinsam mit allen Besuchenden wird hier spielerisch, performativ, spektakulär daran geforscht, was “Zuhause sein” eigentlich ausmacht. Woran erkennen wir Zuhause? Wie und wann sind wir Zuhause? Welche Alltagsgegenstände, Küchendüfte, Musikklänge oder Möbelgegenstände wecken ein Gefühl von Zuhause? Können wir Zuhause sehen, hören, riechen, schmecken, tasten, denken, fühlen? In verschiedenen interaktiven Stationen kann Zuhause nachgespürt und nach wunderschönen, kontroversen, innovativen Thesen gesucht werden. Dabei entsteht eine ständig weiter anwachsende Ausstellung aus Texten, Skizzen, Bildern, Cartoons und Klängen, die im Laufe des Fests jederzeit besucht werden kann. Highlights der spannendsten Ergebnisse und Erkenntnisse erhalten alle Beteiligten hinterher liebevoll gestaltet nach Hause geschickt.
Fr, 19. Juli ab 18:00 Uhr (Eröffnung) 21:00 Präsentation & Show
Sa, 20. Juli ab 14:00 (Eröffnung) 20:00 Präsentation & Show
So, 21. Juli ab 12:00 (Eröffnung) 18:00 Präsentation & Show
Freiaplatz 10365 Berlin Alt-Lichtenberg 23. Juni (Freitag) 2023, 14 Uhr – 19 Uhr 24. Juni (Samstag) 2023, 12 Uhr – 19 Uhr
Das Performance-Kollektiv “Die Kastenwesen e.V.” und die Stadtteilkoordination Alt-Lichtenberg laden zu einer zweitägigen Dauer-Performance auf dem Freiaplatz ein. Im “Kartographie-Kasten” wird gemeinsam mit Anwohner*innen und Passant*innen über 2 Tage hinweg eine neue Karte von der Frankfurter Allee Nord / Alt-Lichtenberg gebastelt, mit der die Nachbarschaft neu entdeckt und erzählt wird. Die Performance-Gruppe, unerfahren im Kiez, hat alle Handys zuhause gelassen und pfeift auf Google (Maps)! Alleine aus den zugetragenen Berichten, Geschichten und Erzählungen, aus der „kiezlichen Intelligenz“ der Nachbarschaft, wird ein selbstgeschriebener “Reiseführer” der Umgebung entstehen: Wo gibt’s den besten Imbiss, wo ist der schönste Ort zum Chillen und wo ist es gerade eigentlich eher stressig?
Im Kartographie-Kasten wird all das in Echtzeit und live mit unterschiedlichsten Kleinkunst-Formaten verknüpft: Wie klingt der Song für Alt-Lichtenberg? Was steht im selbst geschriebenen Reiseführer über die Frankfurter Allee Nord? Und welche Comic-Streifen spielen an diesen Orten? Der Kartographie-Kasten ist zum Anschauen und Zuhören, zum Mitgestalten und Weiterbasteln, für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene und Senior*innen, für erfahrene Lichtenberger*innen sowie für neu Zugezogene in der Nachbarschaft! Ein urgemütlicher Begegnungsraum für gegenseitige Aufmerksamkeit und Wertschätzung, für lokales Wissen und für Kiezgeschichten.
Rauminstallation in der Stadtbücherei Tübingen, 16.-26. Mai 2023
Wenn Kinder krank werden, ist dies eine Ausnahmesituation für die betroffenen Familien. Noch schwieriger wird es, wenn die Erkrankung unheilbar und die Lebenserwartung verkürzt ist. Für diesen Fall wird eine besondere Unterstützung angeboten: Aus diesem Grund arbeiten in Baden-Württemberg seit 2016 fünf Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Das Team PALUNA mit Sitz in Tübingen versorgt Kinder in sieben umliegenden Landkreisen. PALUNA begleitet Kinder, Eltern und Menschen im weiteren Lebensumfeld in dieser äußerst schwierigen Lebenssituationen ärztlich, pflegerisch, psychosozial und seelsorgerisch. Gemeinsames Ziel dabei ist, eine möglichst gute Lebensqualität für alle Beteiligten zu erhalten bzw. zu erreichen. Dies gelingt unter anderem durch eine 24-Stunden Rufbereitschaft. Das künstlerische Performance-Kollektiv „Die Kastenwesen e.V.“ hat PALUNA und Familien ein Jahr lang begleitet und daraus eine Rauminstallation kreiert, um das Familienleben mit einem palliativ erkranken Kind erfahrbar(er) zu machen. Entstanden ist eine Ausstellung, die Einblicke in die Arbeit von PALUNA und das Leben der Familien gibt. Die Rauminstallation wird großzügig von der Stiftung „Hilfe für kranke Kinder finanziell unterstützt.