Es ist 2007.
Vor der indonesischen Insel Sulawesi verschwindet am 1. Januar eine mit 96 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern besetzte Boeing 737-400 der Adam Air spurlos vom Radar. Am 13. April tauchen auf Wikileaks erste Hinweise auf die Existenz einer neuartigen japanischen Superwaffe auf.
Ein anonymer Mitarbeiter von Hôwa Kôgyô behauptet, amerikanischer Doppelagent zu sein und fast tägliche Updates über Gefahreneinschätzungen, militärische Verwendungsmöglichkeiten, Massenvernichtungspotentiale an CIA und NSA zu senden. Japanische wie amerikanische Regierungsvertreter streiten jegliche Kenntnisse ab, betonen aber, dass Julian Assange hinter Schloss und Riegel gehöre. Internet-Spekulationen, die von einer neuartigen „straußeneiförmigen Neutronenbombe“ bis zu einer „genetisch veränderten, sieben Meter großen Kapaunenkreatur (Codename: Yakitori, das Brandhuhn)“ reichen, überschlagen sich.
Niemand bringt diese mit dem Selbstmord eines ehemaligen Bandai-Abteilungsleiters in Verbindung, der sich, von Angst und Schuldgefühlen zerfressen, die Pulsadern in der Bahnstation von Taitô, Tokyo, öffnet und in seinem eigenen Blut eine letzte Botschaft auf die Bahnschranke schreibt:
„Tamasama Saibankan – Tamakun wird uns richten!“
Fortsetzung morgen....
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