Hinter Schloss und Gitterkasten

Kurzfassung: der Gitterkasten ist der Ort für alles, was aus unterschiedlichen Gründen (zumeist rechtlichen) nicht öffentlich zugänglich sein darf/soll/muss. Deshalb: Anmelden!
Ursprünglicher Anlass: Urheberrecht und eine weitere Abmahnwelle gegen Blogs.

Bislang im Gitterkasten

Corporate Superhero Iron Man macht Jagd auf nicht-autorisierte Kultur!

Die Rechtverwerter- und Abmahnindustrie hat Hochkonjunktur, und wir haben keine Lust, tausende an Euro an Verbrecher zu zahlen. Dein Recht auf eine mediale Artikulation gilt leider nur so lange, wie Du Dir die Genehmigung dazu von den Urhebern der Dinge, über die Du eine Meinung haben möchtest, leisten kannst! Da aber Sharing ein Grundmenschenrecht ist und wir ohne jegliche kommerzielle Interessen remixen, sampeln, kompilieren, ironisieren, persiflieren und zitieren wollen so weit uns die Herzenslust trägt, führen die Kastenwesen hiermit den GITTERKASTEN ein. Beiträge, die sogenanntes “urheberrechtsgeschütztes Material” enthalten, tragen in Zukunft den Tag Gitterkasten und den anrüchigen Glanz des Halblegalen, und sind damit nur noch sichtbar, wenn Du hier eingeloggt bist.
Was ungefähr 20 Sekunden dauert.
Damit sind wir gegen-privatisiert!

Damit einem trotzdem nichts entgeht, wird ein stets nach oben wandernder public header-Post jederzeit auf neue Gitterkasten-Beiträge hinweisen, die man knallhart verpassen würde, wenn man nicht hinter Schloss und Riegel des Kastens blickt.

Und wenn Du einen gewöhnlichen Eintrag durch den Reiz des Verbotenen etwas aufwerten möchtest, dann poste einfach dieses Bild drunter – schon darf er hinter unsere erstklassigen Eisenvorhänge wandern!
So! Und jetzt wieder zu sinnvollen Themen!

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2 Responses to Hinter Schloss und Gitterkasten

  1. Vernichtende Retterin says:

    Ich möchte dazu nur anmerken, dass der größte Urheberrechtsverletzer, den das Abendland je erlebt hat, William Shakespeare heißen würde, wäre er 400 Jahre später geboren worden…

  2. Der Lukas says:

    Es ist übrigens eine nie endende Quelle neuer Faszinosa für mich, welche kruden Auswüchse diese Debatte um den Begriff des göttlichen “Urhebers” noch überall annimmt, das wird immer hanebüchender: wenn z.B. Peter Turrini die Textverfremdungen und unangebrachten Freiheiten gegenwärtiger Theaterregisseure geißelt und per Urheberrecht EINKLAGEN will, dass seine Texte so aufgeführt werden, “wie es vom Autor intendiert war”. Respekt per Urheberrecht?! In welchem Jahrhundert leben denn diese Menschen?! Oder besser, auf welchem Planeten?!

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