Idolatry: Me in cute and adorable!

Also, ich hab ja schon so manches Artefakt angesammelt. Aber mich selbst als kleine Götzenfigur hatte ich noch nicht! Dieses selbstgebastelte Objekt meines Bruders schafft es locker in die Top 3 der genialsten Geburtstagsgeschenke, die ich je bekommen hab!
Wie geil ist das denn?!
idolatry
(Da übergeht man dann auch vollkommen die Frage, wieso die Post sich dafür wohl zwei Monate Zeit gelassen hat, hihi 😉

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Blicke in den Cumos-Kasten: Cosmos in a Box!

Basteln!!! Man tut es viel zu selten!

Gestern war einer der schönsten Tage des Jahres! Die Gastgeber des 8. internationalen Tübinger Projektabends, Corinna und Thorsten, haben alle zum Cumos-Basteln eingeladen! Ein Cumos ist… ein selbstgebasteltes Universum in einem Kasten. Erfunden von Minori Yamazaki in den 80ern, there you go! A Cosmos in a Box! Als quasi, tatsächlich, ein Tesserakt! Nur, dass man damit personalisierte, handgefertigte 3D-Psychodelic-Dioramas produzieren kann, welche die eigene Seele wiederspiegeln! (Hier gibt’s seriöse Youtube-Erklärvideos!)

Man brauch dazu Plastikspiegelplatten und Buntpapier und Klebeband. Und viel zum Schneiden und Ritzen.

cumos3

 

Dann fügt man diese zu Kästen zusammen, ritzt in die Rückseite Muster rein, und beklebt diese mit Buntpapier..
cumos3

…ja okay, damit ist man dann einige Zeit beschäftigt…
cumos3

… aber dann ist er fertig! Und geht ab!
cumos3

Und dann kann man reinschauen!
cumos-andi

Okay, jetzt kommen Bilder… Mit dem Handy in unsere Cumoi hinein. Man kann auch klicken, dann kommen große Wallpaper! Aber ganz ehrlich, diese Bilder sind NICHTS dagegen, da hineinzuschauen und mit der Taschenlampe davor zu leuchten, weil aus jeder der 3 Spiegelflächen komplett neue 3D-Muster entstehen, je nachdem von wo man das Licht einströmen lässt!

Tammis Cumos:
tammi_cumos_klein
Erwins Cumos:
erwin_cumos_klein
Andis Cumos:
andi_cumos_klein
Corinnas Cumos:
corinna_cumos_klein
Peters Cumos:
peter_cumos_klein
Lukas’ Cumos:
lukas_cumos_klein
Thorstens Cumos:
thorsten_cumos_klein
Flos Cumos:
tommai_cumos_klein
TomToms Cumos:
tomtom_cumos1_klein
Und nochmal TomToms Cumos, weil da 10 Millionen verschiedene Bilder drinstecken…!
tomtom_cumos2_klein

Ja, also, geht unglaublich ab…
cumos3

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Der LSD-Franz

Ich habe ihn einfach mal Franz genannt. Und er hat LSD gefuttert.

idontknow

“Ich bin der LSD-Franz, und wenn du auf mich klickst, bekommst du ein Wallpaper!”

Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
Signatur_Kili

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Bilderrätsel

Was soll jetzt dieses Bild von uns?
Will es uns etwas sagen? Uns fragen,
wer der Mann wohl war, der vom Pigment getragen?
Ich weiß es nicht, ich kenn’ ihn nicht,
und allen geht es
gleich
(zumindest allen, die ich kenn’,
in meinem Seinsbereich)!

Bilderratsel

Man fand dies Artefakt so vor,bilderratsel_klein
in gottvergess’nen Senken,
kein Bote kam, kein Zeuge sprach,
das Ding aus kalter Zeit lag stumm
beim Umzug hinter Schränken.

Es raunt von Tagen uns als da
ein Bild noch wahrhaft Spur war,
wo jedem Schein ein Ding entsprach,
dem Menschen wie ein Schwur war!

Doch auch ein Bild, das nämliche,
ist ein soziales Wesen,
Entrissen aus dem Freundeskreis:
man kann es nicht mehr lesen!

Warst Du ein Physikus, du Mann,bilderratsel_klein
kurz vor der Reichsflugscheibe?
oder lebst Du heut am Baggersee
begehrst dem jungen Weibe?
Nicht mal Dein Blick, was sagt der schon?
Kuleschow hat’s gelehret:
bau drei mal neue Bilder an,
und sieh! wie’s sich vermehret!
was man aus diesem Starren liest!
es wird uns kein Vermittler.
(oder ist es doch ein Träumen?)
(da ist doch Schuld, ich seh’ doch Schuld!)
(der hatte was mit Hitler!!!)

…es bleibt uns wohl verwehret.

Was soll jetzt dieses Bild von uns?bilderratsel_klein
Ich geb die Frage weiter,
vielleicht mit Preisverleihung!
Wer weiß etwas, wer denkt sich’s aus?

Und falls das jemand’s Opa ist:
dann bitt’ ich um Verzeihung

Signatur_Lukas

 

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Hainz sagt hai

Hainz ist der flossige Bibliothekar der Skurrilen Bibliothek.

Er ist Charakterfisch. Und er ist stolz ein Hai zu sein.

Deshalb versucht er in jedem Wort ein “hai” zu verstecken.


Klicke auf das Bild und besuche ihn auf seiner neuen Homepage!

Hainzsagthai

 

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Aus den Untiefen meines digitalen Gedächtnisses

Dies ist eine Geschichte über eine Gruppe junger und wilder Menschen. Sie lebten so wild in dem Glauben, dass sie nie mehr so frei sein würden wie in diesem Jetzt. Ob sie wirklich frei waren, nach objektiven Maßstäben bemessen, wer kann das schon sagen. Continue reading

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Die Goldglitzerfee

Weißt du, was das hier ist? Hier auf meinem Hemd, diese winzigen kleinen schimmernden Punkte? Das ist Glitzer, von einer echten Goldglitzerfee. Du glaubst mir nicht? Aber ich schwöre dir ich sage die Wahrheit.

 

Gestern feierte ich mit Freunden ein rauschendes Fest, in einem wunderschönen Garten. Kein Garten, wie man ihn hinter jedem Haus findet, mit kurzgeschnittenem englischen Rasen und sauber getrimmter Hecke, nein. Dieser Garten war wild und schön. Voller verschlungener Pfade und versteckter Ecken. In den Bäumen hingen tausende Lichter, winzige kleine, die wie Schwärme von Glühwürmchen waren, und auch riesig große Lampions, deren Leuchten den Garten in zauberhaftes Licht tauchte. Wahrscheinlich war es dieses Leuchten, das sie angelockt hatte, vielleicht war es aber auch die Musik und das Lachen.

Die Musik kam von ganz hinten aus dem Garten. Wenn man nämlich an den reich gedeckten Tischen vorbeiging, die vorne standen, und sich an den Beeten vorbei und durch die Hecke schob, dann stand man plötzlich vor einem riesigen bunten Zirkuszelt. Davor stand ein Feuerspucker, der die Flammen tanzen ließ und eine tosenden Menge jubelte ihm zu, wie er erst drei, dann vier und schließlich sogar fünf Kugeln gleichzeitig jonglierte, während er einen brennenden Hoola Hoop reifen um seine Hüften kreisen ließ. Dann ging drinnen die Show los, und was für eine. Die besten Tänzer, Sänger und Geschichtenerzähler waren dort versammelt um Ihr Können zu zeigen. Gerne würde ich hier all die Wunder berichten, die gezeigt wurden, von Mogli und dem kleinen Äffchen mit dem Hut erzählen und vom Honketonk. Aber das wäre eine ganz andere Geschichte.

Jedenfalls war ich von der Schau noch ganz benebelt, denn am Ende waren schließlich sogar leibhaftige Kamele durch das Zelt geritten. Deshalb habe ich wohl auch die Lampe nicht gesehen, als ich hinaus bin. Gerade wollte ich mich umdrehen, da – zack – hatte ich mir auch schon den Kopf gestoßen, und die Lampe fiel mit seltsam hellem Klingeln zu Boden. Ich fluchte laut und erschrak beinahe zu Tode, als die Lampe zurückfluchte.

„Hey, kannst du nicht aufpassen du riesiger Tölpel“ fiepste die Lampe. „Du kannst bloß hoffen, dass ich mir keinen Flügel verknickt habe.“

Ich beugte mich verwundert hinab und stellte zu meinem Erstaunen fest, dass das Leuchten, das ich für eine Lampe gehalten hatte, in Wirklichkeit von einem kleinen Mädchen mit goldenen Haaren und winzigen Flügel ausging, die in allen Farben des Regenbogens schillerten. Sie war über und über mit goldenen Glitzer bedeckt, doch ihr Kleid schimmerte kaum noch, wie es komplett dreckig und zu gestaubt war. Die kleine Fee war nämlich geradewegs in einem Maulwurfshügel gelandet.

„Verdammte Axt“ schimpfte die Fee „So ne blöde Kacke, mein schönes Kleid ist voll im Arsch. Was mach ich denn jetzt?“ Und weil ich nicht so recht wusste, was ich darauf antworten sollte, sagte ich nur:

„Na, sollte eine Fee denn so schimpfen?“ Was Besseres war mir einfach nicht eingefallen.

„Wie ich rede, geht dich Garnichts an, du riesiger Grummelgru“ keifte die Fee zurück und musterte mich vom Hut bis zu den Sohlen. Und während ich noch überlegte, was ich darauf jetzt antworten sollte, sagte sie bestimmt:

„Glotz nicht so blöd und gib mir wenigsten deinen Hut.“

 

„Das kann nicht, den habe ich heute erst von der verrückten Hutmacherin bekommen. Die mag es gar nicht, wenn man ihre Hüte verbummelt, und außerdem ist der dir doch viel zu groß“ entgegnete ich, auch wenn es ein bisschen geflunkert war. Die Hutmacherin hätte mir bestimmt noch einen Hut gemacht, sie hatte mich nämlich sehr gern.

„Ich will ihn ja auch nicht aufsetzen, aber du siehst doch, dass ich dringend baden muss, also hab dich nicht so und stell den Hut da hin. Du hast mir schließlich mein Kleid ruiniert.“

Naja, da hatte sie schon Recht, also nahm ich meinen schwarzen Zylinder vom Kopf und stellte ihn ins Gras. Und während ich noch überlegte, wo ich jetzt Badewasser hernehmen sollte, hüpfte die Glitzerfee kichernd in den Hut, der sich wie von Zauberhand mit dampfendem Wasser füllte.

Die Fee lachte und kiekste und planschte ausgelassen in ihrem Badehut und grinste mich immer wieder neckisch an. Sie sah dabei so fröhlich aus, dass ich am liebsten zu ihr in den Hut gesprungen wäre, aber da passte ich nun wirklich nicht hinein. Stattdessen nahm ich meine Gitarre zur Hand und spielte ein altes Vagabundenlied, dass ich neu entdeckt hatte. Die kleine Glitzerfee sang laut und ausgelassen, wenn auch etwas schief mit, aber das störte nun wirklich niemanden.

Dann erhob sie sich aus ihrem Bad, nun in vollster Glitzerfeenpracht strahlend, winkte mir zu, lachte schelmisch und schleuderte mir mit einer lässigen Handbewegung das ganze Badewasser ins Gesicht. Ich pruste vor Lachen und wischte mir das Wasser aus den Augen, doch als ich sie wieder aufschlug, da war die kleine Goldglitzerfee verschwunden.

Ich erwachte am nächsten Morgen müde und erschöpft, aber doch glücklich von der Feierei, auf dem Boden des Zirkuszeltes. Um mich herum lagen meine Freunde, mit denen ich letzte Nachte so viel gefeiert, gesungen und gelacht hatte. Schwermut erfasst mich mit einem Mal, wusste ich doch, dass ich nun weiterziehen und meine Freunde und den Garten mit dem goldenen Mädchen verlassen musste. Denn in der echten Welt ist kein Platz für Glitzerfeen. Traurig packte ich mein Bündel ein und nahm meinen Hut zur Hand.

Doch als ich ihn aufsetzen wollte, da rieselte der Glitzer auf mich herab, den die kleine Fee beim Baden verloren hatte. Er legte sich golden auf meine Gesicht und meine Haare und mein Hemd, und da wusste ich, dass ich noch etwas vom Zauber der letzten Nacht mit in die echte Welt würde nehmen können.

Von der kleinen Fee aber habe ich nur dir erzählt. Wer glaubt schon sonst an Goldglitzerfeen.

 

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Spielbeginn/Premiere, am 17. April um 12:00h:
Kastenwesen SMUK | Stefans Multi-User-Kasten

SMUK-Erklärcomic_short
http://smuk.kastenwesen.com/
Der SMUK ist ein neues, textbasiertes Online-Projekt der Kastenwesen – Premiere und Spielbeginn ist am 17.4. um punkt 12h im Internet! Dein Spielzug besteht aus einer Texteingabe in einem von 4 virtuellen Kastenräumen, die anfangs nur je aus folgender Beschreibung bestehen: “Du befindest dich in einem Raum. Rechts und links sind zwei Türen. Der Raum ist ein perfekter Kubus. Die Wände sind vollkommen weiß.” Die Raummeister bauen danach aus Deiner Eingabe den Raum um. Dann wird der/die nächste, von Dir vorgeschlagene Spieler/in zur anschließenden Eingabe eingeladen – wie ein Kettenbrief, nur in gut! Du kannst jederzeit verfolgen, was aus Deiner Eingabe geworden ist und wie sich die Räume immer weiter entwickeln.

Ab Sonntag, 17.04. um 12:00 kannst Du dich in die Spieler-Warteliste eintragen – die ersten 4 Personen sind die Startspieler! Aber keine Panik, wenn Du es nicht ganz nach oben schaffst – jeder Spieler kann zwar eine Wahlperson zum Nachfolge-Zug einladen, sobald die Kette aber abreißt, lässt unser elektronisches SMUK-Gehirn von der Warteliste nachrücken! Da unser elektronisches SMUK-Gehirn vollautomatisch denkt und die Warteliste chronoogisch verwaltet, lohnt es sich, sich ab Sonntag um 12h möglichst schnell einzutragen!
http://smuk.kastenwesen.com/?waitlist
Weiterlesen: das ausführliche Tutorial-Comic

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The Improbable Adventures of the Incredible Kastenwesen

And now for something completely different … new format!

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Song of Solace

Nun mit Ton zu Stefans Text!


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