Wilder Hochzeitswalzer


Danke für dieses wunderschöne Video an Sophia

Text/Musik: Griebel/Schmans

Komm, gib mir die Hand
Und ich zeig Dir ein Land
Wo niemand mehr
Klar denken kann

Und Du bald trunken lallst:
Ja,
Ich teil lebenslang
Mit Dir eine Steuernumma

Ref:
Und so fliegen wir dahin
Rising high as the wind
In dem Land “Sans pareil sans soussi”
Wir zerschlagen alle Uhren und Kalender dazu
In dem Land “Sans pareil sans soussi”

Und Du reichst mir die Hand
Ich weiß die Welt ist groß
Vielleicht lässt Du mich schon
beim nächsten Takt los

Doch ich bin ein Spieler
und mit etwas Glück
tanzt Du schon bald
zu mir zurück

Das Land sans pareil
es ist ohne Gleichen
und sans soussi
spürst Du die Sorgen weichen
Hier herrschen nur Zuneigung
Und Anarchie
Warst Du einmal hier,
gehn wilst Du nie

(Refrain)

So wie Du bist
Bist Du hier willkommen
Und was Du bringst
Das wird gern genommen
Und wenn Du singst
Stimmt man hier mit ein
Und wenn Du willst
Bleibst Du nicht allein

(Refrain)

Alles was möglich ist
darf hier geschehen
Aber nichts muss
Nur das musst Du verstehen
Ganz bestimmt sollte
Man manches sogar
An Regeln reicht das
Hier offenbar

(Refrain)

Komm, gib mir die Hand
Und ich dreh Dich so lang
Bis Du nicht mehr
klar denken kannst

Und trunken lallst:
Ja,
Ich teil lebenslang
Mit Dir eine Steuernumma

Und dies noch mal die wunderbare Version von phil und Johanna aus den Breuningsstraße-Session

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STÄRKE ANTRINKEN – 6. Januar 2018

Es ist wieder einmal soweit! Nach 2014 und 2016 existiert auch zu 2018 ein neues legendäres Stärkeantrinken-Video – diesmal dank Sophia (unter anderem)!

Von und mit:
Edem, Sophia, Sandra, Erwin, Naima, Peter, Andi, Stephan, Diana, Manu, Kili, Vinz u.a….

Kamera:
Edem, Sophia, Kili

Schnitt:
Sophia

Song (The Day I Suppose):
Phil (Gitarre) & Lukas (Text)
-> Volle Version + Lyrics

Musik:
Grae J. Watt et los Chicos Muertos – Take my Hand;
The Black Elephant Band – Asshole Train; Elephant o’ clock; One more Night of Heavy Drinking

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A High Wind is Rising

A High Wind is Rising

We are a bunch of scoundrels
Of wayward scum and thieves
Whenever there’s a place to loot
We’ll be first to the feast

Our life got no tomorrow
our time is here and now
We have no place for lazy hands
Now hoist the sails, ye scallywags!

– Heave ho! –

[1. Refrain]
Cause there’s a high wind rising
And we sail for richer skies
Our limit’s the horizon
And our freedom is the prize

Cause there’s a high wind rising
And we sail for richer skies
Our limit’s the horizon
And our freedom
– is the prize.

Society’s embrace is no
place for open minds
Our cannons aim for those that try
to chain our fellow kind

Whenever there’s a riot
you’ll find our flag ahead
On revolution’s winds we come
for any tyrant’s head

– Heave ho! –

[2. Refrain]
Cause there’s a high wind rising
And we sail for richer skies
Our limit’s the horizon
And our freedom is the prize

Cause there’s a high wind rising
And we sail for richer skies
Our limit’s the horizon
And our freedom
– is the prize.

We had a good time running
From order and the law
We have raided every port
From Nassau to the mainland’s shore

But Fortune’s fickle favor
Will only last so long
At Port-de-Paix a frigate found us
And our first mate was gone

The nine-pounders spat chain-shot
through the rigging and our twine
A second volley ripped the hull
straight to the waterline

Our navigator took a bullet
from a sniper’s nest
And as the flames found powder,
our ship was laid to rest.

Those of us who made it out alive
were soon found singing
Our shanties praise the ones we left behind
And those still living

[3. Refrain]
So ye lubbers be prepared
And listen well to our tales
For once the tide is rising
You’ll find us under new black sails

For there’s a high wind rising
And we sail for brighter skies
Our limit is the horizon
And our freedom
– is the prize.

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Kastenwesen bei „Am Rand wird’s interessant“

51wLZ4KBXWL._SX384_BO1,204,203,200_Am Samstag, den 8. September 2018, treten die Kastenwesen im Begleitprogramm zur Sonderausstellung des Stadtmuseums Tübingen, „Am Rand wird’s interessant“, auf. Sie begleiten ebenfalls den zugleich stattfindenden Schreib-Workshop „Wohnutopien und Lebenswirklichkeiten“ und schließen mit einer musikalischen Abschluss-Präsentation.

8. September, 14.30 – 21.00 uhr vor dem Stadtmuseum Tübingen, mit:

Johanna, Kili, Manu, Nils, Phil, Sandra, Stefan, Thomas und Vera

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Naemi kauft’s Dir ab!

Eingelöste Trinkschulden von mir, mitbezahlt von Doro(thea), tausend Dank!
(bessere Aufnahme folgt bestimmt irgendwann)

Dieses Lied, hab ich versprochen,
ausgesprochen angetrunken
ausgedacht und laut gelacht,
und mal einfach stehen lassen.
Das Thema lautet kurz und knapp:
Naemi kaufts Dir ab

Gewiss, wir wachsen an den Zweifeln,
an den Teufeln, die beim Reifen
jeden Funkens mit uns reisen,
mit besten Gründen, sacht und leise,
mild, verständnisvoll und weise
zu bedenken geben wollen

ungefragt und unerbeten
jeden frühen, jeden späten
Einfall kritisch reflektieren,
auf Herz und Nieren streng erprüfen

um die Spuren zu zitieren
die wir immer nur kopieren.
Sie sind laut und sie sind viele,
lagern längst vor jedem Ziele

Sie kritisieren, distanzieren,
rügen dir das persiflieren,
gemessen an Kulturgeschichte
kannst Du immer nur verlieren.

Du willst einmal diese Pause,
was da wächst brauch ein zuhause,
sucht Enklaven, Bastionen,
wo die Zweifel nicht schon wohnen,
wo sie schonen, ruhen, schweigen.
Wo wir niemals was vergeigen

Du suchst einen Menschen,
dessen Worte eine Bresche
schlagen, um zu zeigen,
musst nichts sagen, nichts beweisen.
Klingt doch spitze, geh auf leisen
Sohlen, lass es kreisen

Sie spricht nur kurz
und sie spricht knapp,
doch dann dämmert es auch Dir:
Das ist jetzt, und das ist hier,
keiner macht uns heute schlapp

Denn Naemi
kauft Dir alles ab!

Frag jetzt nichts, mach jetzt mal,
Sag jetzt nichts, lach ruhig mal
Odrf sag ruhig was und frag ruhig was
Regel Eins ist: Alles darf!

Keiner macht uns heute schlapp,
alles nur papperlapapp,
denn Naemi, Naemi, hey Naemi,

kauft Dir alles ab!

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Flüsterpostkasten Ausstellungs-Pappen

Zu jedem Spielort, den der Flüsterpostkasten besuchte, entstand eine bunte Pappe in der Farbe des jeweiligen Tages, die gemeinsam unsere ständig wachsende PAF-Wanderausstellung bildeten. Neben den wunderbaren Fotos von Manu waren darauf textliche Stimmungs-Momentaufnahmen, verschiedene Artefakte, und natürlich Kilis Bilder und Comic-Strips zu finden (zumeist zu den jeweiligen Stücken, mitunter auch zur Situation der Kastenwesen an den Spielstätten). Wer die Ergebnisse seines/ihres Inputs noch nicht gesehen hat, kann hier alle finalen Pappen einsehen:

 
ACUD Theater:
ACUD Theater

Sophiensaele:
Sophiensaele

Ackerstadtpalast:
Ackerstadtpalast

Bootschafft:
Bootschafft

Lake Studios:
Lake Studios

Theater unterm Dach:
Theater unter Dach

Tatwerk Berlin:
Tatwerk Berlin

PAUL Studios:
PAUL Studios

HAU2:
HAU2

Atelier 3/4:
Atelier 3/4

Theaterhaus Berlin Mitte:
Theaterhaus Berlin Mitte

Theaterdiscounter:
Theaterdiscounter
 

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“Been to these places”

Und hier noch eine Aufnahme von unserem Flüsterpostkasten-Abschlusssong:

Direkter Download als mp3

Cello & Komposition: Johanna Griebel, Gesang & Satz: Thomas Rometsch, Text: Lukas Wilde

Notenblatt von Been to this Places als pdf

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“Hört ihr es Flüstern?”

Hier eine Aufnahme von unserem Flüsterpostkasten-Titelsong:

Direkter Download als mp3

Cello & Komposition: Johanna Griebel, Gesang & Satz: Thomas Rometsch, Text: Lukas Wilde

Notenblatt von Hört ihr es fluestern als pdf

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Bessere Zeiten

Bessere Zeiten

Man hat mir von ner Zeit erzählt, da gab’s nen Tag der Bühne. Man ging dort hin, Frau, Mann und Kind und auch der Rest an Kegel. Da wurde Wert auf Text gelegt, auf Verse und Choräle, dramatisch war’s und tragisch auch, am Ende stand ne Lehre. Und wenn man dann nach Hause ging, waren Kopf und Geiste rein; man fragte mich, das war doch was, warum soll’s nicht so sein?

Man hat mir von ner Zeit erzählt, da kamen Leute aus der Ferne her, mit Karren und mit Wagen. Sie hatten kein Heim, ihr Zuhause war die Straße und sie waren frei im Leben und im Tod. In die Städte ließ man sie nicht, doch für das Volk brachten sie Spiele und Unterhaltung, sie tanzten und sie sangen, erzählten von Nah und Fern und sprangen von einer Stimme zur nächsten. Und das Volk jubelte und lachte und warf Münzen und frisches Essen solange sie spielten und wenn sie weiterzogen, Flüche und Steine. Und man fragte mich, das war doch was, warum sollt’s nicht wieder so sein?

Man hat mir von ner Zeit erzählt, als man fast nur vom “Wir” sprach. Es gab den Traum vom Vaterland, dem riesigen Imperium, von Tradition und Brauchtum. Von Harmonie und Einigkeit und brüderlichem Willen, von Reinheit in Kultur und Ausdruck und allen anderen Dingen. Und wenn man zusammenkam, hob jeder die Hand – wer sich nicht daran hielt wurde schnell kleingemacht. Und man fragte mich, das war doch was, warum sollt’s nicht wieder so sein?

Man hat mir von ner Zeit erzählt, da gab’s nur hohe Kunst. Was gezeigt wurde, war hoch kuratiert und über jeden Zweifel erhaben. Kritik gab’s keine mehr, da man sich einig war, dass es nichts Besseres geben konnte. Und alles war gleichmäßig exzellent und man nickte sich zu und klopfte sich viel auf die Schulter und wer gefördert wurde, wuchs und wuchs und wer nicht, war ohnehin nicht gut genug. Und man fragte mich, das war doch was, warum sollt’s nicht wieder so sein?

Man hat mir von ner Zeit erzählt, da macht’ jeder, was er wollte. Es gab keinen Platz der nicht verziert und weitergedacht werden sollte; jeder war sich selbst Ikone. Und wer am lautesten schrie wurde gefeiert oder zerschlagen und aus den Knochen baute der Nächste seinen Thron und der Nächste seinen Thronsaal bis die ganze Welt ein Kunstwerk war, von dem es leise tropfte. Und man fragte mich, das war doch was, warum sollt’s nicht wieder so sein?

Und man wird mir von ner Zeit erzählen, wenn alles wieder besser sein wird; wenn jeder hat was er verdient, solange er nicht zu klein ist. Und Utopie jagt Dystopie bis an der Zeiten Ende, wenn jemand von der Zukunft träumt, bis zur finalen Wende.

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Impressionen aus dem Flüsterpostkasten | Samstag, 09.06.2018

1. Station: Atelier 3/4

2. Station: Theaterhaus Berlin Mitte


3. Theaterdiscounter

Und so sah das ganze bei Twitter aus:

 

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