Der Schlüssel

Sagen wir, dass ich damals meiner eigenen Wege ging. Zu den anderen bestand nur loser Kontakt, teilweise kannte ich die Beteiligten gar nicht. Nie wurde ich im Zusammenhang mit den Drachen erwähnt, „offiziell“ hatte ich nichts damit zu tun. Ich war nicht beim Treffen, natürlich nicht. Es hat mich auch niemand dort erwartet. Was aber fast niemand weiß ist, dass ich zur gleichen Zeit in Erlangen war, um Lukas und Phil zu treffen. Sagen wir, ich bin die stille Mitwisserin dieser Verschwörung über das Pandragon-Manuskript.

„Ich bin das Rätse. Und Ihr werdet nicht mehr feststellen können, ob mich der Autor absichtlich verschlüsselte, um mich nur einem Kreis von Eingeweihten zugänglich zu machen. Oder ob die Nachricht jedem gilt und offen zutage treten soll. Doch zusammen mit dem Schlüssel zu diesem Wissen ging eine ganze Sprache, eine Kultur, ein imposanter Komplex von Wissen, ein Universum verloren. Umso brennender wollt Ihr des Schlüssels habhaft werden. Aber ich bin das Rätsel und auch der Schlüssel. Ich bin der Schlüssel zu mir selbst.“

Meiner Meinung nach schrieben Andy und Lukas nach dem „Erlanger Zerwürfnis“ unter einem gemeinsamen Pseudonym, obwohl unklar ist, ob es sich nicht doch nur um einen von beiden handelt, also natürlich um Andy, und Lukas verschwunden ist. Vielleicht deckt Andy Lukas auf diese Weise. Vera widerum machte mich bei einem Besuch in Berlin darauf aufmerksam, dass mit Stefans Manifest etwas nicht stimmte. Leider weiß ich nicht, warum er das getan hat. Vielleicht ist es nur als eine Spielerei zu betrachten, dass es sich bei Teilen des Textes um ein Anagramm handelt. Inzwischen bin ich aber der Ansicht, dass es sich dabei um einen Teil des Pandragon-Manuskriptes handelt und auch Stefan in den Plan eingeweiht war.

„Ich bin der Text, dem keine gesprochene Sprache zugrunde liegt, ich bin der Pfeil, der ins Dunkel zeigt, ich bin die Hieroglyphe, der kein Laut entspricht. Ich bin gestorben. Alles was Ihr in den Händen haltet, ist tot, Materie. Was auch immer hier spricht: Ich bin es nicht.“

Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn! Addier dich wer, Sinn!

P.S.: Vielleicht hat Kili das einzig Richtige gemacht, zu verkaufen was noch übrig war und dann die Fliege zu machen. Aber daran scheiden sich ja bis jetzt die Geister.

3
This entry was posted in Kasten-Themen, Textliches and tagged , , , , . Bookmark the permalink.

3 Responses to Der Schlüssel

  1. Stefan says:

    Du wirst lachen, aber ich konnte das tatsächlich mal lesen.

    • Vernichtende Retterin says:

      Das sind alles Texte und Schriften, die niemand (mehr) entziffern kann (Voynich-Manuskript, Codex Rohonczi, Codex Seraphinianus). Aber vielleicht warst auch Du es, der diese Manuskripte geschrieben hat, Stefan. Dann Kannst Du auch das von mir hier gestellte Rätsel lösen
      uahahahahaha

      • Stefan says:

        Naja, so schreib ich, wenn mir der Kaffee ausgeht. Wenn du jetzt zurückrechnest, wann das zum letzten Mal der Fall gewesen sein müsste, kommst du vermutlich auch irgendwo im 12. Jh. raus.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *